Herzlich willkommen...

gruppenfoto-uvm.pngStellen Sie sich vor, dass „die Krise“ nicht stattfindet. Weil wir unsere eigenen Versorgungsstrukturen geschaffen haben. Mit eigenen Lebensmitteln, eigenen Bildungsstrukturen und Organisationsformen, in denen Bürokratie auf das Notwendigste beschränkt bleibt. Wo sinnlose Verbote entfallen und wir uns an den Regeln der Natur orientieren.
Können wir tatsächlich selbst ein solches System erschaffen und dauerhaft organisieren? Es gibt Menschen, die genau dies vorhaben und bereits damit angefangen haben. Die rechtlichen Möglichkeiten dazu bestehen. Unsere Wiesbadener Autarkiegruppe sucht für dieses Projekt noch Mitmacher und Spender. Jede/r ist herzlich dazu eingeladen.

Wir möchten etwas schaffen, wovon viele nur träumen: Einen Ort, an dem Menschen authentisch und solidarisch mit der Ausrichtung aufs höchste Wohl aller zusammenleben.

Einen Ort,

  • an dem samenfestes Kultur-Saatgut angebaut und getauscht werden kann
  • an dem alternative Heilmethoden angewendet werden, bei denen nicht Geldverdienen, sondern Gesundung im Vordergrund steht
  • wo an ökologischer Technik geforscht wird, die bislang im Mainstream nicht angekommen ist
  • an dem naturnahe Bau- und Wohnmethoden angewendet und gezeigt werden
  • an dem nach ökologischen Aspekten Gemüse angebaut wird und solidarisch an einen weiten UnterstützerInnenkreis verteilt wird (Stichwort Solidarische Landwirtschaft)
  • an dem es eine Infrastruktur zur Nahrungsmittelgrundversorgung für möglichst viele Menschen gibt (vor allem Gemüse, welches auf dem regulären Markt nicht verkauft wird, kommt kostenlos oder zum Selbstkostenpreis zu denen, die es brauchen)
  • an dem offene Ateliers und Werkstätten existieren
  • an dem wir Wirtschaftsstrukturen erforschen können, die dem Gemeinwohl dienen
  • an dem auch Kinder und Jugendliche sich einbringen und mitmachen dürfen und so selbstbestimmt und mit Freude lernen

 

Zu schön, um wahr zu sein? Es ist an uns, jetzt Alternativen zu schaffen und freiwillig "ehrenamtlich" Aufbauarbeit zu leisten, bevor die Umstände uns dazu zwingen. Lassen wir den Wandel in uns zum Wandel in der Welt werden!
Um Orte der Freiheit und Entfaltung zu schaffen, plant der momentane Aktiven-Kreis ein mittelgroßes Stück Land zu erwerben und dieses dann in eine Stiftung oder Genossenschaft zu überführen. So soll Privateigentum in Gemeinschaftseigentum transformiert werden.
Höher, schneller, weiter... - offensichtlich kann die gesellschaftliche Entwicklung so nicht endlos weitergehen. Es ist klar, dass in naher Zukunft Umbrüche oder Zusammenbrüche auf uns zu kommen müssen, wenn wir nicht grundsätzlich etwas verändern. Deshalb wollen wir bereits heute Alternativstrukturen aufbauen, die ein lebenswerteres Dasein ermöglichen.
 
Das Regional-Vision Büro Wiesbaden gibt es mittlerweile seit über 5 Jahren. Dort war anfangs ein Regional- und Komplementärgeld erhältlich, worüber wir einen Kreis von Interessenten für alternative Wirtschaftskreisläufe aufgebaut haben und es finden Vorträge und Workshops zu entwicklungsbezogenen Themen statt.

Nach Jahren der Theorie haben wir jetzt Projektgruppen gebildet, um Autarkie (erstmal in den Bereichen Nahrungsmittelversorgung und Bildung) praktisch umzusetzen.

Wir können und wollen diesen Weg nicht alleine gehen. In diesem Sinne wünschen wir uns Unterstützung und Rückmeldung von allen, die sich für das Projekt interessieren.

 

Warum ein "Neuaufbau"?

Wir denken, dass die jetzigen politischen und wirtschaftlichen Strukturen nicht in erster Linie den Interessen der Menschen dienen, sondern denen von Konzernen, Politikern und verschiedenen Machthabern. Viel Geld und kostbare Arbeitsleistung verpuffen in Reibungsverlusten, die durch Konkurrenz, Umwege, Bürokratie oder gar Kriege verursacht sind. Da diese Zustände innerhalb der alten Strukturen schwer korrigierbar sind, möchten wir Alternativen aufzeigen und vorleben - gemeinsam, ethisch, ehrenamtlich - ohne die bestehende (Un-)Ordnung zu bekämpfen. Wir brauchen keinen Kredit, keine „Anstalten“ und keinen „Wiederaufbau“, wenn wir mit Einsatz, Gemeinschaften und einem Neuaufbau viel mehr erreichen können. Wir wollen Alternativen am besten vorleben.

 

Wer sind unsere Vorbilder?

Wir orientieren uns an den Ideen von:

  • Ganzheitliche Wege e.V.
  • Lichtland
  • Ökodörfern wie Sieben Linden und Findhorn
  • Tamera


Wobei die Ansichten der Einzelnen respektiert werden und nicht in jedem Detail mit den Vorstellungen der genannten Gruppierungen übereinstimmen müssen.
Jede/r darf, aber keine/r muss Mitglied werden. Schon eine Spende bringt uns weiter, unsere Vorhaben zu realisieren, wovon wir dann alle profitieren können.
Wir arbeiten gerne friedlich mit Menschen und Gruppierungen zusammen, denen das Wohl aller Menschen und der Natur am Herzen liegt.

Mitmachen?


Mach mit, fülle auf dieser Seite das Kontaktformular aus und beschreibe darin, was Du beitragen willst oder was für Fragen Du hast. Wir halten Deine Daten anonym und kontaktieren Dich per E-Mail, oder auf Wunsch auch telefonisch, und sagen Dir, welche Strukturen in Deiner Umgebung oder Deinem Tätigkeitsumfeld bereits vorhanden sind. Entweder erörtern wir gleich gemeinsam, wie Du Dich einbringen kannst, oder Du teilst uns Deine konkreten Vorstellungen erst einmal mit.

 

Wer wir sind...