Satzung der

Regional-Vision Wiesbaden e.V.i.G



§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr des Vereins

  1. Der Verein führt den Namen Regional-Vision Wiesbaden
  2. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung
  3. Sitz und Gerichtsstand des Vereins ist Wiesbaden
  4. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.



§ 2 Ziel und Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist die Förderung und Verbreitung von Wissen auf dem Gebiet der Gesundheitsvorsorge, Schaffung und Pflege der Gemeinschaft, Förderung von Autonomie, Selbstversorgung und Selbstverantwortung, Förderung dezentraler Energieversorgung (z.B. Solarenergie, Wärmepumpen oder Verwertung von Abfallstoffen), Förderung von ökologischen regionalen Gärten und landwirtschaftlichen Flächen bzw. Betrieben, Förderung von Tauschbörsen, Warenkreisläufen und Regionalwährungen, Förderung des Bewusstseins, der Persönlichkeitsentfaltung und von Visionen des Zusammenlebens, Erhaltung der wichtigen Lebensgrundlagen wie z.B. Versorgung mit sauberem Wasser und naturnahen Nahrungsmitteln sowie Förderung eines umfassenden demokratischen Diskurses zu einer breiteren Debatte in diesem Land.

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch

  1. die Errichtung eines Zentrums in Wiesbaden oder Umgebung, in der die Gemeinschaft aufgebaut und gepflegt wird
  2. Betrieb von oder Mitwirkung in regionalen Bürgergärten
  3. Veranstaltung von Vorträgen (z.B. von Gesundheitsvorsorge, Selbstversorgung)
  4. Betrieb von Tauschbörsen und eigenen Warenkreisläufen
  5. Praktische Umsetzung eines Regionalgeldes und/oder Anknüpfung an bestehende oder neue Systeme
  6. Durchführung von Meditations- und/oder Bewusstseinsseminaren
  7. Durchführung praktischer und wissenschaftlicher Veranstaltungen zur Förderung alternativer Forschungsvorhaben
  8. Erarbeitung der Umsetzung einer Vision, die das Zusammenleben der Bürger in einer menschlichen, gerechten, sozialen, lebens- und liebenswürdigen Zukunft ermöglicht.



§ 3 Gemeinnützigkeit

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.



§ 4 Mitgliedschaft

Es bestehen folgende Mitgliedschaftsarten:

  1. Vereinsführungsmitgliedschaft
  2. Aktive Fördermitgliedschaft
  3. Passive Fördermitgliedschaft

Alle Mitgliedschaften können mit einer Frist von 3 Monaten zum Kalenderjahresende gekündigt werden.

Der Verein finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen und Zuwendungen.



§ 5 Vereinsführungsmitgliedschaft und Haftung

  1. Vereinsführungsmitglieder können nur Gründungsmitglieder und solche natürliche Personen sein, die von den Vereinsführungsmitgliedern einstimmig eingeladen werden.
  2. Die Vereinsführungsmitgliedschaft wird durch den Vorstand bestätigt und erlischt durch Tod, durch Austrittserklärung oder durch Ausschluss auf Beschluss des Vorstandes.
  3. Es bestehen wenigstens 4 und höchstens 7 Vereinsführungsmitglieder.
  4. Die Vereinsführungsmitglieder haben das alleinige Stimmrecht bei den jährlichen und außerordentlichen Mitgliederversammlungen. Der Monatsbeitrag der Vereinsführungsmitglieder beträgt mindestens 10 EUR.
  5. Die Gründungsmitglieder haften bis zur Eintragung des Vereins im Vereinsregister persönlich zu gleichen Anteilen.



§ 6 Aktive Fördermitgliedschaft

  1. Aktive Fördermitglieder wirken in Abstimmung mit den Vereinsführungsmitgliedern aktiv bei der Umsetzung der Vereinszwecke mit.
  2. Aktives Fördermitglied kann jede volljährige natürliche Person werden, die die Vereinszwecke anerkennt und aktiv bei ihrer Umsetzung mitwirkt.
  3. Der Monatsbeitrag für aktive Fördermitglieder beträgt mindestens 10 EUR. Bei einer Erhöhung des Monatsbeitrags besteht ein außerordentliches Kündigungsrecht.
  4. Über die Aufnahme der aktiven Fördermitglieder entscheidet der Vorstand.
  5. Die aktive Fördermitgliedschaft erlischt durch Tod, durch Austrittserklärung oder durch Ausschluss auf Beschluss des Vorstandes.



§ 7 Passive Fördermitgliedschaft

Passives Fördermitglied kann jede volljährige Person oder Institution werden. Der Mitgliedsbeitrag beträgt mindestens 10 EUR pro Monat. Bei einer Erhöhung des Monatsbeitrags besteht ein außerordentliches Kündigungsrecht.



§ 8 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

  1. Vorstand
  2. Mitgliederversammlung



§ 9 Vorstand

Der Vorstand setzt sich aus mindestens 2 Vereinsführungsmitgliedern zusammen:

  1. Vorsitzende(r)
  2. Zweite(r) oder stellvertretende(r) Vorsitzende(r)
    Der/die stellvertretende Vorsitzende kann zugleich Schatzmeister sein.

Der/die Vorsitzende und ein weiteres/weitere Mitglied/er des Vorstandes werden zur Geschäftsführung bestimmt und vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des § 26 BGB.

Zur Abgabe rechtsgeschäftlicher Erklärungen ist die Unterschrift eines geschäftsführenden Vorstandsmitglieds erforderlich.

Die Amtszeit des Vorstandes beträgt zwei Jahre. Der Vorstand bleibt über diese Zeit hinaus bis zur Neuwahl im Amt. Wiederwahl ist zulässig.

Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf der Amtszeit aus, rückt das Vereinsmitglied nach, das bei der vorhergehenden Mitgliederversammlung die nächsttiefere Stimmenzahl erhalten hat.



§ 10 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder einem seiner StellvertreterInnen unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Einberufung gilt als ordnungsmäßig erfolgt, wenn die Einladung spätestens 10 Tage vor dem Tag der Mitgliederversammlung an alle Vereinsführungsmitglieder zur Post gegeben ist oder auf elektronischem Wege (per Email) versandt wurde.


Einmal im Jahr findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Ihr obliegt:

  1. Die Entgegennahme des Jahresberichts und des Kassenberichts durch den Vorstand. Vor der Mitgliederversammlung wird der Kassenbericht durch mindestens zwei unabhängige Kassenprüfer geprüft und ihr Bericht vorgelegt.
  2. Entlastung des Vorstands
  3. Die Entscheidung über die allgemeinen Richtlinien der Arbeit
  4. Die Wahl des Vorstandes bzw. seine Ergänzung
  5. Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge.
  6. Beschlussfassung über Satzungsänderung und Auflösung des Vereins
  7. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn das Interesse es erfordert oder die Einberufung von einem Drittel der Vereinsführungsmitglieder schriftlich unter Angabe des Zweckes vom Vorstand verlangt wird.
  8. In der Mitgliederversammlung werden Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Vereinsführungsmitglieder gefasst.
  9. Zur Satzungsänderung oder zur Auflösung des Vereins ist die Stimmenmehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder erforderlich.


Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung hat der Schriftführer oder, wenn dieser verhindert ist, ein anderes Vereinsführungsmitglied eine Niederschrift anzufertigen. Sie ist von ihm und dem Vorsitzenden oder einem anderen Mitglied des Vorstandes zu unterzeichnen.



§ 11 Auflösung

Bei Auflösung des Vereins fällt das Vermögen an die Stiftung Bärenherz Wiesbaden-Erbenheim,
die das Vermögen für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.